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Das aktuelle Fachmagazin fiir Personal Computer
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Spooler
* Selber programmiert
+ Kaufhilfe und Checkliste
Test
Never 8/16-Bit-Computer
Der Apple IIGS
In der Geriichtekiiche brodelte es schon seit Monaten. Der neve Apple IIGS,
jungster SproB der legendéren Apple Il-Familie, geisterte mal als Mini-
Macintosh, mal sogar als IBM-Kompatibler durch die Klatsch-
spalten der Fachpresse. Wir testeten den ersten verfiigbaren
Profotyp und sagen Ihnen, was es mit dem
jungsten Apple-Computer auf sich hat.
f 7% = Vv
er IIGS (GS steht fiir Gra-
Decces ist das letzte Ka-
pitel in einer langen Erfolgsge-
schichte. Sie reicht bis zum Urahn al-
ler Apple-Computer, dem Apple I
mit ganzen 4 KByte RAM, zuriick,
Von diesem Computertyp, der noch
in der Garagenzeit der Firma ent-
stand, wurden nur zirka 200 Stiick
gebaut. Die meisten davon wurden
zwischen 1976 und 1977 an Mit-
glieder des Homebrew-Computer-
18 Computer
Clubs verkauft. Der Designer die-
ses Hobbyisten-Spielzeugs, Steve
Wozniak, begann dann bald darauf,
das Design fiir einen neuen Compu-
ter zu entwerfen: den Apple II. Die-
se klassische Hackermaschine mit
dem alten Monitor-ROM und Inte-
ger-Basic durchlief tiber die Jahre
hinweg zuerst die Wandlung zum
Apple II+ mit einem Autostart-ROM
und der Floating-Point-Basic-Varian-
te Applesoft, dann zum Apple Ile mit
mehr RAM und verbesserter Tasta-
tur. Letzter Abkémmling der Apple
IIl-Familie, und zugleich auch das er-
ste Gerat ohne die fiir Apple so typi-
schen Slots, ist der Apple IIc, ein
tragbarer Computer, bei dem aus
Platzgriinden die wichtigsten Inter-
faces und Add-Ons fest eingebaut
sind. Statt der standardmaBigen
6502-CPU enthielt dieses Gerat die
65C02, hauptsachlich wegen der
Stromersparnis und der Tempera-
Ausgabe 21 vom 1. 10. 86
Test
turprobleme im nicht gerade gerau-
migen IIc-Gehause.
Der neue Apple geht noch ein
Stiickchen weiter. Seine CPU, die
65C816, von Western Design Center
entwickelt und auch bei GTE erhalt-
lich, kann die 6502 emulieren. Je
nachdem, ob ein bestimmtes Bit im
Statusregister gesetzt ist, verhalt
sich die 68C816 wie eine 6502. AuBer-
halb des Emulationsmodus wird sie
zu einer Pseudo-16-BitCPU mit ei-
nem Befehlsatz von 254 Opcodes,
darunter auch solche Extras wie
Blockmove oder Coprozessor-Auf-
ruf via COP-Befehl. COP verhalt sich
im grofen und ganzen wie ein Inter-
rupt, hat aber einen eigenen Vektor.
Der Aufruf eines Controllers oder
eines Arithmetik-Prozessors wird
dadurch wesentlich erleichtert. Ma-
nipulationen auf dem Stack sind
durch neue Kommandos und Adres-
sierungsarten ebenfalls wesentlich
leichter auszufiihren. Die Kompati-
bilitat der Prozessoren wiederum ist
eine gute Voraussetzung fiir die
Kompatibilitat der Computer als
Ganzes, und das ist der wichtigste
Punkt: der neue Apple IIGS ist so-
wohl hardware- (Slots) als auch soft-
waremafig kompatibel zum Apple
6502-CPU
Tle, IIc etc. Gleichzeitig bringt er
aber auch die Leistungsfahigkeit
eines Pseudo-l6-Biters. Um die
65C816-CPU herum haben die App-
le-Ingenieure einen Apple-like-
Computer mit 256 KByte RAM (aus-
baubar bis 1 MByte, spater bis 4
MByte), 128 KByte ROM, acht Slots
und einigen Schnittstellen konstru-
iert.
Der IIGS hat zwei serielle Ports (ei-
ner fiir den Drucker, den anderen
fiir ein Modem), ein Interface fiir die
Maus und auch der Anschlu8 von
maximal zwei 3%-Zoll-Laufwerken
und zwei §4%4-Zoll-Laufwerken ist
méglich. Der Computer wird mit ei-
ner umschaltbaren 80/40-Zeichen-
darstellung ausgestattet. Was die
Grafik betrifft, so beherrscht der
neue Apple die bisherigen Apple-
Grafik-Modes Low Resolution (40 x
40, 16 Farben), High Resolution (280
x 192, 6 Farben) und Double High-
Resolution (S60 x 192 bei IIc und IIe
mit 128 KByte). Dazu kommen noch
zwei Super-High-Resolution-Modes
mit einer Auflésung von 320 x 200 Pi-
xels mit 16 aus 4096 Farben oder 640
x 200 mit 4 aus 4096 Farben. Die Bild-
schirmausgabe erfolgt entweder
iiber einen RGB- oder einen mo-
Ausgabe 21 vom 1. 10. 86
nimum
mun
Regelbar: Die GréBe der RAM-Disk
Schaltzentrale: Das Control-Panel
Test
nochromen Monitor. Fiir beide sind
Anschliisse vorhanden. Ein An-
schlu8 fiir das AppleTalk-Netz ist
ebenfalls bereits integriert. Im ROM
befindet sich immer noch das betag-
te aber durchaus noch konkurrenz-
fahige Applesoft-Basic. Hardware-
méaBig ist bereits eine Uhr einge-
baut. Stecker fiir den neuen Desk-
top-Standard und fiir einen Joystick
sind vorhanden. Diese Grundaus-
stattung enthalt der Apple IIGS mit
acht leeren Slots. Als externe Mas-
senspeicher werden standardma-
Big die neuen Unidisk-344-Zoll-Lauf-
werke mit 800 KByte Kapazitat (for-
matiert) verwendet und ohne Con-
troller direkt angeschlossen. Die al-
ten 5¥,-Zoll-Laufwerke (143 KByte)
konnen tiber den normalen Control-
ler in Slot 6 betrieben werden. Au-
Berdem gibt es eine neue Variante
des klassischen 5%4-Zoll-Laufwerks,
das ebenfalls ohne Controller direkt
an den JIGS und an den IIc ange-
schlossen werden kann. Ein weite-
rer externer Massenspeicher, der
vom IIGS iiber eine Steckkarte ge-
steuert wird, ist die Harddisk HD20,
die auch fiir den Macintosh Plus ver-
wendet wird. Weitere neue Hardwa-
re im Zusammenhang mit dem IIGS
ist bei Apple im Monitorbereich zu
finden: Es gibt einen monochromen
12-Zoll-Monitor mit weiSem (P4) Pho-
sphor, der fiir die Positiv-Darstel-
lung ein Macintosh-ahnliches Bild
liefert. StandardmaBig wird der
IIGS mit einem Farbmonitor kombi-
niert werden, eine weitere Neuvor-
stellung von Apple. Er funktioniert
nach dem RGB-Prinzip und hat
ebenfalls eine Bildschirmdiagonale
von 12 Zoll.
Auch was die Software betrifft hat
sich beim Hersteller einiges getan.
Zur Unterstiitzung des IIGS wurde
eine neue Variante des bereits be-
kannten Betriebssystems ProDOS
entwickelt. Das neue ProDOS 16 ist
File- und Kommando-kompatibel mit
dem Standard-ProDOS (jetzt Pro-
DOS 8) und nutzt die Vorteile der
65C816 aus. Der Software-Bestseller
Appleworks wurde ebenfalls neu
aufgelegt und um einen Mailmerger
bereichert. Au8erdem nutzt er jetzt
den erweiterten Speicher des IIGS.
Neve Maus:
klein und flach
Rein konzeptionell wird es in Zu-
kunft auf dem Apple IIGS zwei
Haupttypen von Anwendungspro-
grammen geben: tastaturorientierte
Software wie Appleworks und maus-
orientierte Software wie Mouse-
paint. Der Hersteller jedenfalls wird
besonders diese beiden Typen von
extrem anwenderfreundlicher Soft-
ware unterstiitzen. Auch Desk-Ac-
cessories wie auf dem Macintosh
soll es bald auf dem Apple IIGS in
groBer Zahl geben. Ebenso einen
Finder in Macintosh-Manier.
Zugegeben, diese Daten machen
neugierig und wir konnten es kaum
erwarten, eine erste Vorab-Version
des IIGS unter die Lupe zu nehmen.
Unser Testsystem bestand aus der
IIGS-CPU, einem Farbmonitor und
J
hoe
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|
\
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eae
einer Unidisk. Der erste Eindruck
des Gerates ist gut, das platzsparen-
de, graue Gehause mit dem aufge-
setzten Monitor und der abgesetz-
ten Tastatur sieht kompakt und ele-
gant aus. Hartmut Esslinger von
Frog-Design (weltberiihmt durch
Sony Walkman 2) hat einige gut
durchdachte Details optisch und
funktionell gut aufbereitet. Die ab-
gesetzte Tastatur mit Zehnerblock
hat insgesamt 80 Tasten und ist wohl-
tuend flach. Die leichte Wélbung
und das Fehlen des Rahmens, der
sonst die Tastenblécke einschlieBt,
machen sie kompakt, leicht und be-
quem zu bedienen. Eine Leiste an
der oberen Kante enthalt die Reset-
Taste und zwei Stecker fiir ein
Apple-Desktop-Gerat. Einer davon
verbindet die Tastatur mit dem
Computer, der andere ist fiir die
Maus gedacht. Dabei ist es egal,
‘was wo angeschlossen ist, so da8
die Maus zum Beispiel auch links an-
geschlossen werden kann (fiir
Linkshander). Auch andere Gerate
kénnen dort eingesteckt werden,
was einem das Herumgestépsel auf
der meist engen und schlecht be-
leuchteten Computerriickseite er-
spart. Ein Barcode-Leser fiir diesen
Anschlu8 existiert schon, ein Light-
pen oder ein Trackball wiirden sich
anbieten. Die Maus des neuen IIGS
hat sich ebenfalls verandert. Sie ist
kleiner, flacher und leicht keilfor-
mig, so daB sie besser in der Hand
liegt. Das Gehause des Computers
selbst ist relativ klein und hat vorne
eine kleine abgesetzte Leiste mit ei-
(ee z
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|
Kleiner als beim Mac: die neue Apple-Maus im
keilformigen Design
20 <emputer
die Unidisk
In Zukunft Standard-Massenspeicher fiir alle Apples:
Ausgabe 21 vom 1. 10. 86
Test
7 a ca SN SS L
{ea a foeses| sara
Macht jeden Mac-Besitzer neldisch: die flache IIGS-Tastatur
ner Kontroll-Leuchte. Auf der Riick-
seite befindet sich ein recht vollstan-
diger Steckersatz mit den oben be-
schriebenen Anschliissen und ei-
ner Buchse fiir einen Stereo-Kopfhé-
rer. Die Stecker fiir die beiden se-
riellen Ports sind wie beim Mac in
Mini-DIN-Norm gehalten. Einem un-
bedarften Betrachter drangt sich
hier die Vermutung auf, da8 es ir-
gendwo in jedem gro8en Compu-
ter-Untemehmen einen kleinen
Raum im Keller gibt, in dem ein
Berufs-Sadist neue Steckernormen
auswaéhlt (schlimmstenfalls erfin-
det), um sie genau dann in eine neue
Maschine einzubauen, wenn man
endlich alle Pheripheriekabel fiir
die ohnehin schon exotischen
Stecker des alten Computers ge-
kauft oder angefertigt hat.
Ein Blick unter die Abdeckung
zeigt einige interessante Verande-
rungen im Vergleich zum Vorgan-
ger. Was zuerst auffallt ist das groBe
Netzteil, das im Gegensatz zum IIe
gut abgeschirmt ist. Auf der Platine
finden die Augen nur wenig Ge-
wohntes. Ein GroBteil der Chips
wurde in Flat-Pack-Ausfiihrung ein-
gebaut. Der Blick fallt auf Custom-
Chips mit klingenden Namen, einer
davon tragt die Aufschrift »Slotma-
ker«. Sieben Slots wurden in ge-
wohnter Position hinten auf der Plati-
ne installiert, ein achter, némlich der
Memory-Expansion-Slot, sitzt vorne
rechts. Dieser Anschlu8 dient aus-
schlieBlich zum Erweitern des RAM-
Speichers. Ein Sockel fiir den
Soundchip ist freigelassen worden.
Nach dem Griff zum Hauptschal-
ter ert6nt nicht mehr der so vertrau-
te Pieps des Apple II Flip-Flop-
Soundtreibers, sondem ein melodi-
6ser synthetischer Ton. Auch IIGS-
Systeme, die den Soundchip zur
1§stimmigen Klangsynthese nicht
eingebaut haben, benutzen inzwi-
schen einen aufwendigeren Weg
(und sei es auch nur softwaremaBig)
um Klange zu erzeugen. Die Bild-
schirmdarstellung hat sich ebenfalls
22 Computer
verandert. Im 40-Zeichen-Modus ist
der aktive Bereich des Bildschirms
von einem Rahmen umgeben, 4hn-
lich der Darstellungsart des Com-
modore 64, Die Farbe fiir Rahmen,
Text und Bildschirmhintergrund ist
mit Hilfe des Control-Panel-Pro-
gramms, das spater noch genauer
beschrieben werden soll, einstell-
bar. Es kann jedoch auch die rah-
menlose Bildschirmdarstellung a la
Apple Ile gewahlt werden. Der Au-
tostart funktioniert wie bei allen
Apple-Computern. An unser Test-
gerat wurde versuchsweise noch
ein IIc-Laufwerk angeschlossen. Es
wurde in den Stecker auf der Riick-
seite der 800-KByte-Unidisk ge-
steckt, die ihrerseits wieder mit der
Buchse am IIGS verbunden war.
Dieser Controller-freie Anschlu8 im
1/0 per Smart-Port
Daisy-Chain-Verfahren hat zur Folge,
da8 den Laufwerken Pseudo-Con-
troller-Karten zugewiesen werden.
Das 5%4-Zoll-Laufwerk verhalt sich
wie ein Laufwerk, das iiber einen
Controller in Slot 6 angeschlossen
ist. Folgerichtig wird es auch in
ProDOS-Kommandos oder von Pro-
grammen aus mit der Spezifikation
S6, D1 angesprochen. Die Emulation
der Controllerkarte ist 100prozentig
und funktionierte im Test von jedem
Programm aus. Die Unidisk be-
kommt nach demselben Verfahren
Slot 5 Drive 1 zugewiesen. Die ange-
schlossenen Laufwerke werden al-
so je nach Format auf die Pseudo-
Controller verteilt: 3%4-Zoll-Laufwer-
ke kommen in Slot 5, 5%4-Zoll-Lauf-
werke in Slot 6. Jeder Slot ist mit ma-
ximal zwei Laufwerken ausgelastet,
so daf bis zu vier Laufwerke ohne
Controller angeschlossen werden
kénnen.
Erlaubt wird diese Emulation
durch den sogenannten »Smart
Porte. Der Smart-Port enthalt einer-
seits die beriihmte »Integrated Woz-
niak Machinex, die die Laufwerke
bedient, dazu noch einen Apple-
Talk-Anschlu8 und einen rudimen-
taren SCSI-Port. Rudimentér des-
halb, weil man zum Anschlu8 der
HD 20-Harddisk noch eine Karte zur
Erganzung braucht. Das Vorhan-
densein aller wichtigen Interfaces
1a8t nun vermuten, da8 dem Anwen-
der alle Slots zusatzlich fiir weitere
Interfaces und Steckkarten zur Ver-
fiigung stehen. Das ist aber nicht so.
Das Slotkonzept des IIGS sieht viel
mehr vor, da8 die I/O-Ports auf der
Riickseite des Gerates je einem Slot
zugeordnet sind. Die direktiiber die
Ports angeschlossenen Laufwerke
zum Beispiel verhalten sich wie
tiber einen Controller in Slot 6 be-
trieben. Da die Adresse von Slot 6 ja
nicht zweimal belegt werden kann
(einmal vom Pseudo-Controller und
einmal von einer wirklich vorhande-
nen Karte), ist Slot 6 nun nicht mehr
nutzbar. Man kann also nur entwe-
der einen Slot oder den korrespon-
dierenden Port ansprechen, nicht
aber beide gleichzeitig. Die An-
schliisse fiir Drucker, Modem,
Maus, die 2 x 2 Laufwerke und der
AppleTalk-Port bendtigen je einen
Slot. Nur Slots, die einem Port ent-
sprechen, der gerade nicht bendtigt
wird, kénnen frei benutzt werden.
Dieses Konzept bietet einen recht
guten Kompromi8 zwischen Flexibi-
litat und reichhaltiger Serienausstat-
tung. Es erméglicht quasi den Be-
trieb von zwei Apple-Computern in
einem Gehause: einmal den Serien-
Apple IIGS mit seinen Standard-
Ports und einmal den User-Customi-
zed Apple mit einer speziell ausge-
legten Kombination an Steckkarten.
Da jeder Slot einzeln zwischen Karte
und Port umschaltbar ist, sind auch
Mischlésungen méglich. Anderer-
seits konnte man ein biSchen traurig
sein, daB bei der Slot-Adressierung
so viel verschenkt wurde. Vielleicht
waren ein oder zwei Slots, die immer
Benutzer-Karten aufnehmen kénnen
und nicht mit einem Port korrespon-
dieren, ganz niitzlich gewesen. Die
Konfiguration der Slots erfolgt mit
dem bereits erwahnten Control-Pa-
nel. Dabei handelt es sich um ein
Programm, das im ROM liegt und
die wichtigsten Systemparameter
festlegt. Es ist vorgesehen, da& man
das Control-Panel auch aus dem lau-
fenden Anwenderprogramm her-
aus erreichen kann. Die einmal fest-
gelegten Konfigurationen, wie zum
Beispiel die Bildschirmhintergrund-
farbe, werden in einem batteriege-
pufferten RAM abgelegt, so da8 sie
auch nach dem Ausschalten des
Ausgabe Zi vom 1 10 86
Test
Kontaktfreudig:
Die Riickseite des
neuen Apple lIGS
ist mit allen
wichtigen Schnitt-
stellen bestiickt
IIGS gespeichert bleiben. Der Ein-
stieg ins Control-Panel kann auf drei
Wege erfolgen: durch Kaltstart mit
gedriickter OptionTaste, durch
Warmstart mit »Option-Control-Re-
set« oder aus einer Applikation her-
aus mit »Open-Apple-Control-Es-
cape«.
Diese Tastaturkombination fiihrt
einen ins Desk-Accessories-Menii,
wo man durch Betatigen der Pfeilta-
sten eine Option auswahlt und durch
»Return« bestatigt. Von den Apple-
works-Meniis her ist man dieses Ar-
beitsverfahren bereits gewohnt.
Hier findet man auch eine Méglich-
keit, auf die alte Bildschirmdarstel-
lung der vorhergehenden Apple-
Computer (also ohne Rahmen) um-
zuschalten. Das Control-Panel selbst
wird ebenfalls Appleworks-ahnlich
mit Hilfe der Pfeiltasten, Return und
Escape bedient. Der erste Punkt in
der Meniiliste des Control-Panels
regelt die Bildschirmdarstellung.
Die Auswahl erstreckt sich auf den
Monitortyp, die Spaltenzahl und die
Signalfrequenz fiir den Monitor (60
oder 50 Hz). AuSerdem werden die
Farben fiir Rahmen, Hintergrund
und Text aus einer 16farbigen Palet-
te ausgewahlt. Die Lautstarke und
die Héhe des Piepstons, der bei Feh-
lern ertént, wird unter »Sound« be-
handelt. Ein ganz besonderer Lek-
kerbissen versteckt sich hinter dem
Meniipunkt »System Speed«. Der
Arbeitstakt des Apple IIGS ist nam-
lich vom Benutzer umschaltbar. Im
normalen Modus, zur Emulation des
Apple Ile und IIc bestens geeignet,
arbeitet die 65C816 mit 1 MHz. Fiir
zeitkritische Anwendungen und zur
Beschleunigung von Ile, c-Software
kann man den schnellen Modus mit
2,8 MHz verwenden, der eine Ge-
schwindigkeitsverbesserung um
den Faktor 2 bis 3 bringt. Eine weite-
re Moglichkeit des Control-Panels
ist das Stellen der Uhr und das Konfi-
24 Semputer
gurieren der Tastatur. Dabei wer-
den das Layout, die Wiederholungs-
geschwindigkeit, die Zwischen-
schaltung eines Tastaturpuffers und
die Darstellung von landesspezifi-
schen Zeichen sowie einige andere
Parameter geregelt. Ein weiterer
Meniipunkt ist den Slots gewidmet,
die hier entweder auf eine Benutzer-
Steckkarte oder auf den Port gelegt
werden. Auch die Boot-Drive kann
dabei festgelegt werden. Die seriel-
len Ausgaénge kénnen ebenfalls
uber das Control-Panel konfiguriert
werden.
Konfiguration mit
dem Control-Panel
Au8erdem wird das Anlegen ei-
ner RAM-Disk auf einem erweiter-
ten Apple IIGS unterstiitzt. Alle die-
se Einstellungen, die tiber das
Control-Panel getroffen wurden,
werden in einem batteriegepuffer-
ten RAM mit 16 KByte gespeichert.
Sie bleiben auch nach dem Aus-
schalten des Gerates erhalten. Da
auch die Systemuhr weiterlauft, ver-
steht sich ohnehin von selbst. Spater
soll der gepufferte RAM-Bereich
auch alternative Zeichensatze ent-
halten, die der Benutzer selber defi-
niert. Anwenderprogramme kén-
nen die Einstellungen des Control-
Panels aber iibergehen und softwa-
remaBig ihre eigene Konfiguration
setzen. Wenn sich auch beziiglich
des Verfahrens der Systemkonfigu-
ration einiges geandert hat, die
ROM-Sprache des Apple IIGS ist im-
mer noch das klassische Applesoft-
Basic.
Was man dem Neuen indes ge-
génnt hat, ist ein neuer Systemmoni-
tor. Neben der Implementation der
neuen Befehle im eingebauten Dis-
assembler und einer verbesserten
Angabe der Adressierung wird nun
bei_ einem Hex-Dump auch das
ASCIl-Aquivalent auf dem Bild-
schirm dargestellt. Zu einem spate-
ren Zeitpunkt sollen die neuen
Grafik- und Soundméglichkeiten
des IIGS durch eine Basic-Ergan-
zung, die zugeladen wird, ausge-
nutzt werden. Dazu werden aber
mindestens 512 KByte Speicher er-
forderlich sein. Auf die gleiche Art
und Weise soll auch eine Toolbox zu-
ladbar sein, die weitestgehend der
des Macintosh entsprechen soll. Bei
der enthaltenen Quickdraw-Library
werden sogar die Namen der ein-
zelnen Routinen iibereinstimmen.
Unterstiitzt wird die Entwicklung
von neuer Software, vor allem durch
den vorhandenen C-Compiler und
einen 65C816-Assembler. Bei dem
Assembler handelt es sich um den
bereits gut bekannten Orca/M in
der Version 4.0. Diese Software, die
dem IBM 370-Assembler nachemp-
funden wurde, hat als leistungsfahi-
ges Entwicklungswerkzeug bereits
einen guten Ruf. Auch was die Doku-
mentation betrifft, gibt es Gutes zu
berichten: Ein ROM-Listing des IIGS
wird bald fiir jedermann erhaltlich
sein. Das franzésische Softwarehaus
Version Software wird noch in die-
sem Jahr mit Mouse-Word, einem
mausorientierten Textverarbei-
tungsprogramm, auf den Markt
kommen. Mouse-Calc und Mouse-
File werden folgen. Mouse-Desk
schlieBlich wird der »Finder« des
neuen IIGS sein. Der Umgang mit
dem neuen Computer soll sich von
dem mit dem Mac dann nicht mehr
unterscheiden. Ein neues Pascal,
das die IIGS-Features ausnutzt, wird
ebenfalls erwartet. ProDOS 16, die
Basis fiir viele der kommenden An-
wendungen, wird sich jedenfalls
den Platz im IIGS noch einige Zeit
mit DOS 3.3, UCSD und CP/M teilen
miissen. DOS 3.3 kann dabei nur mit
5'4-Zoll-Laufwerken betrieben wer-
den. Eine Ubertragung von DOS 3.3
auf ProDOS und das filweise Kopie-
ren auf die 3'4-Zoll-Laufwerke ist je-
doch jetzt schon méglich.
Nachdem nun genug theoretische
Grundlagen vermittelt worden sind,
folgt ein Blick auf die Performance
des IIGS in der Praxis. Zum Test der
Softwarekompatibilitat wurde ein
IIc-Laufwerk angeschlossen. Auf
diesem Laufwerk wurden zirka 60
bekannte Anwenderprogramme
gebootet. Erfreulicherweise waren
kaum Probleme festzustellen. Mit
normalen Anwendungen wie Daten-
banken oder Textverarbeitungspro-
grammen gab es keine Schwierig-
keiten. Viele Apple II-Benutzer ha-
Ausgabe 21 vom 1. 10. 86
Test
ben ihre umfangreichen Programm-
bibliotheken aus der Zeit vor Pro-
DOS nicht mit Original-DOS 3.3, son-
dem mit irgendeiner schnelleren
DOSVariante angelegt. Insgesamt
wurden sechs solcher Speed-Up-
DOS Varianten erprobt. Bis auf
David-DOS II funktionierten alle
problemlos. Auch Kopierprogram-
me und Programmiersprachen lie-
fen einwandfrei. Sogar die schnelle
Grafiksprache Graforth wurde ver-
arbeitet. Um den Test auf ein
schwierigeres Level zu bringen,
wurden dann Programme mit Ko-
pierschutz gebootet um zu testen,
wie gut die Laufwerke von den emu-
lierten Controller-Karten des Smart-
Ports angesprochen werden. Auch
hier traten keine Probleme auf. Der
ultimative Software-Kompatibilitats-
test schlieBlich wurde mit den Gra-
fikspielen »Skyfox« und »Stellar 7«
durchgefiihrt. Diese Software ist fiir
einen Kompatibilitatstest besonders
deshalb interessant, weil sie auf
dem niedrigstméglichen Level in-
nerhalb der Maschine arbeitet. Un-
ter den Programmierern von sol-
chen Spielen ist es ein beliebter
Sport, die Rechenzeit zyklusweise
einzusparen. Wahrend man bei Pro-
grammen in héheren Sprachen eine
Scheinkompatibilitat | vortéuschen
kann, indem man in den Interpreter
oder Compiler »Flicken« einbaut,
wirken Programme in Maschinen-
sprache sehr viel direkter auf die
Hardware ein und zeigen so, wie
kompatibel sie wirklich ist, ohne da8&
Fehler durch Software geradegebo-
gen werden. Ebenso stellen die aus-
gefuchsten Kopierschutzverfahren
die Laufwerke und deren Steuerung
auf die Probe. »Skyfox« lief sowohl
mit 1 MHz als auch mit 2,8 MHz ein-
wandirei. »Stellar 7«, das nicht mal
auf dem Apple Ile einwandfrei lauft,
verursachte bei beiden Geschwin-
digkeiten keine Probleme. Der Flug-
simulator II von Sublogic wurde
ebenfalls einwandfrei abgearbeitet.
Besonders interessant ist bei die-
sem Gerat die Ansteuerung der
Ports beziehungsweise Slots. Des-
halb umfaBte die nachste Testreihe
Programme, die auf die eine oder
andere Art einen Slot gebrauchen.
Die meisten Programme hatten da-
bei keine Schwierigkeit, auf 80-Zei-
chen-Darstellung umzuschalten. Le-
diglich Programme, die auf Ultra-
term oder eine andere spezifische
Karte festgelegt waren, hatten Pro-
bleme. Bei Software fiir den Ile, die
die eingebaute 80-Zeichen-Karte mit
64-KByte-Erweiterung benutzt oder
auf den IIc ausgelegt ist, diirfte es
aber keine Probleme geben.
Ausgabe 21 vom 1. 10. 86
Ein Blick
ins Innenleben
des IIGS:
Flat-Packs und
Custom-Chips
wohin man
schaut
Sehr viel anders sah es dagegen
beim seriellen Modem-Port aus. Der
Apple IIGS enthalt einen speziellen
Kommunikations-Chip, der anschei-
nend von einem GroBteil der Softwa-
re nicht richtig bedient werden
kann. Die meisten Programme er-
warten eine Super-Serial-Card mit
einer ACIA 655] oder sonst eine se-
tielle I/O-Card. ASCII-Expre8 und
Access II jedenfalls konnten mit
dem Kommunikations-Chip nichts
rechtes anfangen. Es ist damit zu
rechnen, daf jede andere Software,
die direkt auf die ACIA zugreifen
will, ahnliche Probleme hat. Nach-
ste Teststation: Z80-Karten. Karten
mit einer Z80-CPU erdffnen den
Apple-Usern die Welt der CP/M-
Software. Seit Jahren schon sind sol-
che Karten ein Standard Add-On,
und jeder Anwender, der etwas auf
sich halt, nennt eine sein eigen. Posi-
tiv verlief dann auch der erste Test
mit der Microsoft-Softcard. CP/M
2.23 in der 60-KByte-Version lauft oh-
Slot-kompatibel
zur Iler-Reihe
ne Probleme. Die 56-KByte-Version
funktioniert auch. Ein weiterer Ver-
such mit der IBS AP 22 schlagt dage-
gen fehl. Diese Karte, die mit einem
schnellen (6 MHZ) Z80 B-Prozessor
und 64 KByte RAM ausgeriistet ist,
hat eine ganz besondere Spezialitat:
komplizierte DMAs. Der Fehlschlag
kénnte aber auch daran liegen, daB
das ROM des getesteten Prototyps
noch nicht die endgiiltige Version
des ROM-Programms enthielt, Es ist
also durchaus méglich, da& sich
manche Dinge bis zum Verkauf des
Gerates noch andern. Der nachste
Test war weniger kritisch. Es ging
um den Anschlu8 eines parallelen
Druckers mittels einer Interfacekar-
te. Als Testexemplar wurde hierzu
das PKASO/U-Interface ausge-
wahlt, weil es neben den iiblichen
Features wie GrafikDumps auch
noch andere Dinge ausfiihren kann.
Dazu gehéren auch Grauton-Grafi-
ken. Wahrend die einfachen Dinge
wie HiRes-GrafikDumps und Text-
dumps funktionierten, gab es bei
der Grautongrafik bereits geringe
UnregelmaBigkeiten. Sie wurden
zwar ausgedruckt, aber vor und
nach dem Ausdruck wurden Zeilen
voller Fragezeichen ausgegeben.
Das Netzteil des IIGS, schon seit
dem alten Apple II Sorgenkind der
Hardware und Gegenstand haufi-
ger Beschwerden, wird allerdings
auffallend hei8. Im geschlossenen
Gehause, das weder iiber einen
Ventilator noch iiber allzugroBe Liif-
tungsschlitze verfiigt, herrschen
schon nach wenigen Stunden tropi-
sche Temperaturen. Es ist anzuneh-
men, da8 die Temperatur weiter-
steigt, wenn RAM-Karten oder an-
dere Karten, die viel Strom ziehen,
verwendet werden. Benutzern, die
das Gerat den ganzen Tag lang an-
geschaltet haben, ware auf jeden
Fall ein Ventilator zu empfehlen.
Auch gab es beim Einbau von gro-
Ben Steckkarten geringe Probleme
mechanischer Natur. Es war erfor-
derlich, einige Bauteile etwas zur
Seite zu biegen, um zum Beispiel die
RAM-Karte von Saturn einzustek-
ken.
Die Geschwindigkeit des neuen
Apple-Computers im schnellen Mo-
dus ist in der Praxis ungefahr mit der
eines Apple Ile mit Accelerator zu
vergleichen, vielleicht ein bi&chen
langsamer. Appleworks brauchte
Fortsetzung auf Seite 28
Computer 25
Test
Fortsetzung von Seite 25
nicht ganz fiinf Sekunden, um einen
54 KByte langen Text nach einem
bestimmten Wort zu durchsuchen.
Auch der Zugriff auf die neuen 344-
Zoll-Laufwerke geht angenehm
schnell vor sich. Das Lesen des
oben genannten Textes dauerte 22
Sekunden, das Schreiben 26. Da
beim Zugriff auf die Laufwerke her-
untergetaktet wird, gibt es hier kei-
nen Unterschied zwischen dem nor-
malen und dem schnellen Betriebs-
modus. Sehr wohl Unterschiede gibt
es aber bei der Abarbeitung von
Basic-Programmen. Wahrend der
JIGS im normalen Modus fiir 50000
Leerschleifen eine Minute und sie-
ben Sekunden brauchte, erledigte
er dieselbe Aufgabe im schnellen
Modus in 25 Sekunden. Das abge-
bildete Beispielprogramm wurde
im normalen Modus in zwei Minuten
und 13 Sekunden durchlaufen, im
schnellen Modus geniigten 48 Se-
kunden. Insgesamt werden Basic-
Programme um nicht ganz den Fak-
tor 3 schneller.
Mit dem Apple IIGS wurde ein
Computer vorgestellt, der durch
weitestgehende Kompatibilitat — so-
wohl was die Software als auch die
Hardware anbelangt — den grofen
Kauferstamm der Apple II-Familie
ansprechen wird. Wer gerade eine
neue Steckkarte fiir einige 100 Mark
gekauft hat oder noch iiber eine gro-
Be Apple II-Software-Bibliothek ver-
fiigt, wird diese Eigenschaft sicher-
lich zu schatzen wissen. Die Még-
lichkeit der Vernetzung, die Flexibi-
litat des Systems und ein grofBes Soft-
ware-Repertoire machen den IIGS
besonders fiir den Bereich Schule
und Erziehung interessant. Die voll-
standige Ausstattung in der Grund-
version einerseits und die Flexibili-
tat der Slots andererseits lassen vie-
le Anwendungsméglichkeiten offen.
Nicht zuletzt dadurch, da8 der Her-
steller (ohnehin Pionier fiir grafische
Benutzeroberflachen) ein Mac-like-
Desktop nun auch auf der IIer-Pro-
duktreihe anbietet, kénnten bei ei-
nem verniinftigen Preis sicher viele
Kaufer gefunden werden, beson-
ders im bereits oben erwahnten al-
ten und treuen Kundenstamm sowie
im Erziehungs- und Schulbereich.
Aufgrund der offenen Busstruktur
sind auch Bastler und Hardware-
Freaks sicher zu den Interessenten
zu zaéhlen. Es mu8 sich allerdings
noch zeigen, ob der IIGS sich auf
dem Computermarkt gegen »Lei-
stungsriesen« wie den Atari 520ST+
oder den Amiga durchsetzen wird.
Die Ara des Apple II ist jedenfalls
noch lange nicht vorbei. (ni)
28 Computer
Auf einen Blick: Apple IIGS
Typ: Apple IIGS
CPU: 68C8I6, 8-BitDatenbus, 24-Bit-AdreBbus, Takt umschaltbar -
zwischen 1 MHz und 2,8 MHz
RAM: 256 KByte (erweiterbar auf 1 MByte, spater 8 MByte)
ROM: 128 KByte, ausbaubar bis 1 MByte
Betriebssysteme: ProDOS 16, ProDOS 8, UCSD, CP/M (mit 280-Karte), DOS 3.3
Slots: 71/O-Slots, | RAM/ROM-Extension-Slot
Display: 7 Modi:
40 x 24 Zeichen Text
80 x 24 Zeichen Text
40 x 40 Pixel Grafik, 16 Farben
280 x 192 Pixel Grafik, 6 Farben
560 x 192 Pixel Grafik, 16 Farben
320 x 200 Pixel Grafik, 16 Farben
aus einer Palette von 4096
640 x 200 Pixel Grafik, 4 Farben
aus einer Palette von 4096
Tastatur: abgesetzte Tastatur, 80 Tasten, 10er-Block
Interfaces: Analoger RGB-Ausgang, Monochrom-Ausgang, Kopfhérer-
anschlu8, Apple-Desktop-Interface, Smart-Port Disk-Interface fiir
5¥,-Zoll- und 3'4-Zoll-Laufwerke, Serieller DruckeranschluB,
Serieller Modemanschlu8
Sound: Synthesizer-Chip mit 15 Stimmen optional erhaltlich,
Uhr: eingebaute, batteriegepufferte Uhr
Preis: IGS, Maus, RGB-Monitor: 4990 Mark inkl. MwSt.
IGS, Maus, S/W-Monitor: 3990 Mark, inkl. MwSt.
uLIsT
S PRINT CHR# (7)
10 DIM A(100)
20 FOR I = i TO 100
30 ACI) = RND (1)
40 NEXT I
So FOR I = 1 TO 100
60 FOR J = 1 10 99
70 IF ACS) < ACJ + 1) THEN GOSUB 200
80 NEXT J
90 NEXT I
100 FOR I = 1 TO 100
110) PRINT ACI)
120 NEXT I
198 PRINT CHRS (7)
199 END
200 X = ACJ + 1)2ACJ + 1) = ACJ)SACI) = Xe RETURN
Basic-Benchmark-Test mit Bubblesort
Ja I 50000 Leerloops
120 HI Bubblesort
100
80
— Links der lIGS-Emula-
Tal tionsmodus fiir die
= alte ller-Reihe
(identisch mit der
20 1— Geschwindigkeit des
llc), rechts der neue
° : aka schnelle Modus
a
ahaa) one des IIGS
Slots und Ports DOS-Varianten:
Slot 1: Printer-Port (seriell) Diversi-DOS
Slot 2: Modem-Port (seriell) Hyper-DOS
Slot 4: Mouse-Interface Pig-DOS
Slot 5: Disk-Controller (3% Zoll) Q-DOsS
Slot 6: Disk-Controller (6% Zoll) ZDOS
Slot 7: Apple-Talk (Printer- oder
Modem-Port)
Ausgabe 21 vom 1, 10. 86